Viren und die Evolution - muss Darwins Lehre neu geschrieben werden?

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Im Jahr 2020 hat das Wort Virus mehr denn je eine große Bedeutung. Wird doch gerade die gesamte Welt von einem Virus gefangen gehalten, dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik aller Länder ungeahnte Ausmaße annehmen. Dabei stellt sich doch die Frage, woher kommt solch ein Virus und wozu dient es eigentlich? Vorausgesetzt, man unterstellt der Natur die allumspannende Grundlage, dass nichts unnötig oder sinnlos ist. Und was hat ein Virus mit der Evolution zu tun?

Und da kommen wir zur Entdeckung des Beutelsäugers Juramaia sinensis, der vor 160 Mio. Jahren in Zentralasien lebte. Juramaia sinensis zeigt im Bau des Skeletts und der Zähne Gemeinsamkeiten mit modernen Plazentatieren, weshalb es als frühester Vertreter dieser Gruppe, ja sogar als einer der ersten frühen Vorfahren des Menschen gilt. Die Struktur der Vorderläufe deutet darauf hin, dass das etwa spitzmausgroße Juramaia sinensis ein Baumbewohner war. Der kleine Fossilfund stammt aus der Tiaojishan-Formation in der chinesischen Provinz Liaoning und wurde 2011 entdeckt.

Charles Darwin begründete 1859 in seinem Buch „Über die Entstehung der Arten” die evolutionistische Lehre, nach der alle Lebewesen in Flora und Fauna durch mehr oder weniger kleine Mutationen immer wieder optimiert und an die Lebensumstände angepasst wurden. Diese Theorie berücksichtigt dabei immense Zeiträume, die die Evolution benötigt, da bei Genveränderungen kleiner Einheiten viele Generationen vergehen müssen, bis sich eine neue Optimierung in einer Spezies durchsetzen kann. Und da kommen dann Fragen auf: Wie zum Beispiel entstehen diese Mutationen und reichen 100.000 Jahre (über 3500 Generationen), um einen Homo erectus zu einem modernen Menschen heutiger Provenienz zu machen? Nun, Darwins Schüler und Nachfolger im Geiste, eliminierten kurzerhand das Göttliche in der Schöpfung, was Darwin keineswegs tat, und ersetzten es durch den „Zufall”. Zufällige Mutationen sollten großartige Veränderungen herbeiführen und die Welt von Schritt zu Schritt verbessern.

Aber auf diesem Weg der Evolutionslehre vermisst man eines: Die Zwischenschritte. Es scheint geradezu, als käme immer stets eine große Entwicklung auf eine andere. Würde das evolutionär passieren, müsste man auch fossile Funde von Zwischenformen finden können, sog. „Missing Links”. Aber Fehlanzeige! Also ersetzen wir den „Zufall” doch wieder durch die Planung der Natur- man kann auch es auch als das Göttliche in der Schöpfung nennen, oder soll man wirklich glauben, dass bei Milliarden von Möglichkeiten eine Genmutation immer genau die einzig richtig trifft...?

Die Natur hat es immer wieder und bei allen Lebensformen in der Tier- und Pflanzenwelt geschafft, die Gene zu manipulieren und alle Spezies zu verbessern und an neue oder andere Gegebenheiten der Umwelt anzupassen. Aber nimmt man Wissenschaftlern den „Zufall” weg, werden sie nervös, gebrauchen sie doch dieses Wort und seine Bedeutung geradezu inflationär bei allem, was man sich nicht erklären kann.

Manchmal kommt aber auch der Zufall zu Hilfe und lässt Wissenschaftler Dinge entdecken, die man für unmöglich, oder zumindest unwahrscheinlich hielt. So geschah es bei der Entdeckung des Beutelsäugers Juramaia sinensis im Jahr 2011.

Was ist aber so einzigartig an diesem kleinen rattenartigen Tierchen? Ganz einfach: Juramaia sinensis ist die erste bekannte Übergangsform von Eierlegern, wie Reptilien, Vögeln und Dinosauriern, zu den Säugetieren.

Seine Nachkommen nicht in Eiern abzulegen, die oftmals leichte Beute für Raubtiere waren, entwickelte sich zum Überlebensvorteil. Das war aber erst möglich, nachdem sich eine Plazenta im Mutterleib entwickelt hatte, durch die das Junge im Mutterleib getragen werden konnte, bis es reif genug war, selbständig außerhalb des Körpers der Mutter zu leben. Das Jungtier ist somit viel länger vor Übergriffen von Nesträubern geschützt. Das erhöht die Überlebensfähigkeit in der frühen Lebensphase und stellt somit einen enormen Vorteil gegenüber anderen Tieren dar. Tatsächlich kennt man von Juramaia sinensis auch die eierlegende Form.

Wie also konnte sich schlagartig eine Plazenta ausbilden? Und die Antwort drauf ist ebenso überraschend, wie unglaublich: Ein Virus befiel die Spezies der Juramaia sinensis. Das Virus war in der Lage einen Baustein der eigenen DNA in die DNA des Juramaia sinensis einzubauen. Dieser zusätzliche Baustein wurde zu dem Teil des Erbguts, der noch heute für die Ausbildung einer Plazenta verantwortlich ist.

Viele Tiere starben an diesem Virus, aber die überlebenden gaben diesen neuen Code mit ihren Genen an die Nachfahren weiter. So konnten auf einen Schlag alle nachfolgenden Generationen der präviralen Generation mit dem neuen Plazenta-DNA-Element zur Welt kommen. Keine Zwischenschritte, keine Parallelfamilien!
Somit ist erwiesen, dass evolutionäre Schritte in großen Dimensionen (also schon eher revolutionäre Schritte) keineswegs mit Mikro-Mutationen geschehen müssen, sondern dass es große Veränderungen auch durch gewaltige Ereignisse geben kann. Inzwischen weiß man, dass auch Bakterien in der Lage sind, eigene DNA-Bausteine in Wirtszellen einzubauen. Auch Bakterien haben somit in der Geschichte des Lebens auf der Erde einen großen Anteil an DNA-Mutationen und den hierdurch hervorgerufenen (r)evolutionären Veränderungen. Natürlich kann man nun die Frage aufwerfen, wieso Viren und Bakterien Mutationen hervorrufen und wer oder was das veranlasst hat...? Wer nun auf den „Zufall” tippt, hat die Welt nicht verstanden.

Auf jeden Fall hat dieses kleine Tierchen namens Juramaia sinensis, aufgezeigt, wie aus einem reptilienartigen eierlegenden Lebewesen, das erste Säugetier entstanden ist. Kaum zu glauben, aber Wissenschaftler bezeichnen Juramaia sinensis daher als einen unserer frühesten Vorfahren.

Geht man nun noch einen Schritt weiter, so lässt sich bei diesen wissenschaftlichen Gegebenheiten das Modell der Panspermie hervorragend einbauen- und das Mosaik ergibt langsam ein Bild.
Die Panspermie geht davon aus, dass gewisse DNA-Bestandteile nicht irdischen Ursprungs sind, sondern aus dem All mittels Meteoriten auf die Erde kamen. Tatsächlich fand man in Meteoriten, die in Jahrmillionen auf die Erde niedergingen, wichtige DNA-Bestandteile, die diese Theorie untermauern. Man fand bereits über 80 Aminosäuren und sechs Diaminosäuren, die alle grundsätzliche Bestandteile aller Lebensformen sind.

Verknüpfen wir doch nun einmal die Frage nach dem „Woher kam das Virus, das die Säugetiere ins Leben hob”, mit der Panspermiertheorie und wir erhalten als Antwort eine durchaus plausible und gangbare Hypothese, dass sich solche Viren von Meteoriten aus verbreitet haben könnten.

Betrachten wir einmal die große „Spielwiese des Lebens”, das Kambrium (vor über 500 Mio. Jahren), und bestaunen die immense Vielfalt an Lebensformen aller Art, die da unter Wasser (an Land war es noch zu lebensfeindlich) entstanden sind, so kann man den Eindruck bekommen, die Natur habe im Kambrium alles ausprobiert, was geht und sinnvoll erscheint. Das erste größere Tier, das zwar noch wirbellos, aber mit allen Werkzeugen für das Meistern aller Lebenslagen ausgestattet war, ist das Anomalocaris, Teil einer Gruppe ausgestorbener, mariner, wirbelloser Tiere, die den Gliederfüßern möglicherweise nahestehen. Anomalocaris war in der Zeit vor 530 bis 500 Millionen Jahren mit einer Länge zwischen 60 und 120 Zentimetern das größte Tier, das aus jener Zeit bekannt ist. Es hatte Flossen, krakenartige Greifarme, ein großes Maul- und es war mit einer frühen Form von 360°-Facettenaugen ausgestattet, wie wir sie heute von Insekten kennen. Aus dieser Urform eines Lebewesens, das viele Elemente von nahezu allen Gattungen, die aus dieser Zeit bekannt waren, in sich vereinte, entwickelten sich hochspezialisierte Wesen, die später auch das Land erobern sollten.

Nun wäre es die Aufgabe der Wissenschaft, zu prüfen, ob man Anhaltspunkte dafür finden kann, dass weitere große Evolutionssprünge mit einer Virus-Pandemie, oder etwa durch Bakterieneinfluss einhergingen- vielleicht sogar von Viren oder Bakterien aus einer anderen Welt. Anerkannte Wissenschaftler in der ganzen Welt haben die Panspermie inzwischen als gegeben und unumgänglich akzeptiert. Nun wäre ein Einschließen der Virus-Bakterien-Hypothese eine logische Folge, die Sinn ergibt. Schließlich geht man auch wissenschaftlich begründet davon aus, dass die großen Wassermengen, die wir auf unserer Erde vorfinden, nicht hier entstanden sein können, sondern ebenfalls durch Meteoriten, die gerade in der Zeit vor vier- bis drei Milliarden Jahren in unfassbar großer Zahl die Erde förmlich bombardierten, hierher gekommen sein müssen.

Wenn man dann noch die Tatsache, dass zumindest auf der Erde, kein Leben ohne Wasser möglich ist, ja dass Wasser sogar der Ursprung allen Lebens auf der Erde bedeutet, genauer betrachtet, lässt sich der Kreis schließen: Wasser und Missing-Link-DNA sind nicht irdischen Ursprungs, sondern kommen aus dem All.
Und wohl bemerkt: das sind keine utopischen Hirngespinste, oder UFO-Phantasien, sondern wissenschaftliche Fakten und fundierte Hypothesen aus der aktuellen Forschung!
Jetzt gehe ich doch noch einen Schritt weiter und bringe die kontrovers diskutierte biblische Beschreibung der Schöpfung des Menschen mit in die Gleichung. Schon oft konnten Wissenschaftler nachweisen, dass Geschichten aus der Bibel tatsächlich geschehen sind. Auch wenn man bedenkt, dass die Bibel in den Anfangsjahren des Christentums von den Kircheneliten mehrfach manipuliert und verändert wurde.
Ich bin der Auffassung, dass sich die kreationistische Lehre, dass die biblische Darstellung der Schöpfung, der Anerkennung aller wissenschaftlichen Erkenntnisse vorzuziehen ist, kein Dogma ist, das als unüberwindbar gilt.
Gerade die Schöpfung des Menschen wird bei den Kreationisten besonders als „heilig und unantastbar” betrachtet, aber was steht denn da genau geschrieben: „Gott schuf den Menschen”! Nirgends steht: „Gott schuf die Hominiden und machte dann keine weiteren Versuche mehr...!”

Wenn man nun nach dem aktualisierten Wissen über die Arbeitsweise von Mutationen an die Sache heran geht, kann man die frühen Formen unserer Verwandten, den Menschenaffen und frühen Hominiden nicht als Menschen, also den Homo sapiens sapiens, wie wir ihn (uns) heute kennen, bezeichnen. Wenn der moderne Mensch das erste Wesen ist, das sich auch so verhält, Städte und Straßen baut, Kunst und Kultur, ja eine ausgefeilte Sprache entwickelt, so kann man doch der Bibel auch Glauben schenken, dann sind „Adam und Eva” als eigene Art ab einem genauen, klar definierten Zeitpunkt auf diese Welt gekommen. Sicherlich nicht nur zwei, aber sicherlich abgekoppelt von den vorherigen menschenähnlichen Hominiden. Alle präadamitischen Wesen, mit oder ohne aufrechten Gang, mit einer Lautsprache und einem primitiven Verständnis von der Verwendung von Werkzeugen und Hilfsmitteln, gehören in eine andere Zeitrechnung.

So ergeben auch die neuesten archäologischen Erkenntnisse aus Göbekli Tepe in der heutigen Türkei einen Sinn, denn hier haben Wissenschaftler außergewöhnliche Entdeckungen gemacht, die darauf hindeuten, dass sich hier der Schritt des Menschen vom „Jäger und Sammler” zum sesshaften Siedler mit Ackerbau und Viehzucht vollzogen hat. Die Archäologen sprechen sogar davon, dass man hierauf die biblische Geschichte der Vertreibung aus dem Paradies, welches im nahegelegenen Mesopotamien vermutet wird, zugrunde legen kann. Die Menschen kommen hier aus dem vermeintlichen „Paradies”, wo man ohne große Anstrengungen seinen Bedarf an Lebensmitteln decken kann, in eine neue Welt voller Entbehrungen und viel Arbeit.

Erstaunlich ist darüber hinaus ja auch die Tatsache, dass diese Erde immer wieder fast vollständig zerstört wurde, gerade wenn sich eine lebendige Flora und Fauna ausbilden konnte. Alle paar Jahrmillionen sorgten gewaltige Veränderungen, insbesondere vulkanische Katastrophen und Asteroideneinschläge (z.B. Yucatan vor 65 Mio. Jahren) in gigantischen Ausmaßen dafür, dass alles Leben auf der Erde wieder auf (fast) Null zurückgesetzt wurde und quasi von vorne beginnen musste (oder konnte). Zufall, oder weil „die Natur” erkannte, dass falsche Wege beschritten wurden?

Beispielsweise die Dinosaurier waren über 160 Mio. Jahre die beherrschende Art auf der Erde. Aber sie waren riesig und benötigten zum Überleben gewaltige Mengen an Futter (ob Grünfutter, oder Fleisch). Eine weitere Ausbreitung dieser Wesen hätte unausweichlich zur Selbstzerstörung geführt, da diese Erde auch damals schon begrenzte Ressourcen zur Verfügung stellen konnte.
Nun, heute haben wir die Menschen, die zwar nicht an Größe imponieren, dennoch aber an Zahl. Der Hunger der Menschheit nach Nahrung, Wasser, Energie und Lebensraum ist größer, als der aller je zuvor existierenden Lebewesen. Wir verbrauchen zur Zeit die Ressourcen von 1,6 Erden pro Jahr. Fragt sich nur, wo ist denn die zweite Erde, die wir bald brauchen werden um zu überleben...? Greift die Natur hier auch einmal ein und sorgt als Korrektiv für einen Stopp der überbordenden Bevölkerungsdichte auf der Erde?

Geowissenschaftlich betrachtet ist die Erde gerade mal bei ihrer halben Lebenszeit angekommen. In den vergangenen 4,5 Mrd. Jahren sind Lebewesen unterschiedlichster Art entstanden und wieder verschwunden, sind riesige Lebensräume ebenfalls entstanden und wieder verschwunden. Wieso sollte dieser Prozess nun aufhören? Wir sind Teil dieses „Raumschiffs Erde”, das noch weitere 4,5 Mrd. Jahre existieren kann, bevor es von der anwachsenden Sonne verschlungen wird. Und die letzte große Katastrophe mit weltverändernden Ausmaßen ist gerade einmal 65 Mio. Jahre her. Während wir Menschen in Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten rechnen, könnte die nächste große Weltzerstörung durch Vulkanausbrüche oder Asteroideneinschläge kurz bevor stehen, denn was sind in Anbetracht von 4,5 Mrd. Jahren denn schon ein paar Mio. Jahre...?

Die Erde hätte, wenn der Mensch nun endlich alles vernichtet hat, was irdisches Leben ist, noch einmal die gleich Zeit, um wiederum bei Null zu beginnen und vielleicht einmal eine Spezies zu kreieren, die der Bezeichnung „Vollkommen” näher kommt. Für die Erde in geologischen Zeiten gesehen, ist der Mensch nur ein „kleiner Schnupfen” (Zitat Prof. Heinz Haber, 1913-1990), den man leicht wieder los werden kann und dann kann es weiter gehen, wie es die Evolution, Gott oder vielleicht auch der „Zufall” vorgesehen haben. Warum also- und darüber kann sich jeder einmal seine eigenen Gedanken machen- nehmen wir Menschen uns so dermaßen wichtig, dass wir völlig vergessen, dass wir nur winzigste Sandkörner am gigantisch großen Strand der Welt sind...?

Was ist nun mit unserem Corona-Virus, der die ganze Welt fest im Griff hat? Wäre dieses Virus in der Lage, uns Menschen das nächste „Update” einzupflanzen? Haben genesene Menschen vielleicht ein zusätzliches Gen erhalten, das sie an die Nachkommen weitergeben sollen? Im Rahmen der Juramaia sinensis-Forschung ergäbe das Sinn. Aber das würde bedeuten, dass ein Ausrotten des Virus, bevor alle DNA-Updates verbreitet sind, die evolutionäre Weiterentwicklung der Menschheit kappen würde. Es gäbe dann Menschen als Zwischenschritt mit Prä-Corona und Post-Corona-Genen. Ein höher entwickeltes Wesen, das die alte Spezies ablöst, würde nie Fuß fassen.

Der Mensch spielt ja seit Jahrhunderten Gott und schaltet die Evolution, die er seit Darwin so hoch hält, immer mehr aus. Wäre es vielleicht ein fataler Fehler, diese Chance nicht zu nutzen...? Das ist natürlich reine Theorie und ohne intensive Genforschung bleibt sie das auch, aber sie ist wert, eine Sekunde darüber nachzudenken, wie Viren und Bakterien bereits vor Millionen von Jahren unsere Welt verändert haben.

Die beschriebenen wissenschaftlichen Tatsachen habe ich hier nur zu einer großen Hypothese zusammengefasst und versucht, der Suche nach dem ganz großen Sinn (oder Unsinn) eine Gestalt zu geben, die wir fassen, wenn auch nicht begreifen können: Das Wesen Mensch, das doch nichts ist, als mutierte DNA aus anderen Welten- ob von der Erde oder weit darüber hinaus...
Ob man nun wissenschaftlich oder kreationistisch, religiös oder atheistisch veranlagt an diese Gedanken heran geht, spielt bei der Betrachtung der Geschichte dieser Erde und ihren Bewohnern keine Rolle. Aber vielleicht gelingt es dem einen oder anderen, seine Gedankenwelt, wenn auch nur für einen kurzen Moment, mit einer anderen Gedankenwelt zu verknüpfen. Ich habe das auch getan und tue es immer wieder und entdecke stets wieder Schnittmengen und Verknüpfungspunkte, denn keine Lehren sind heutzutage derart in Stein gemeißelt, als dass man sie nicht ergänzen oder gar korrigieren könnte. Und die genannten Modellwelten müssen sich nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen. Manchmal braucht es hierzu nur ein wenig Mut, um Dinge zu akzeptieren, die man für unmöglich hielt, die aber in einem anderen Kontext gar nicht mehr so unmöglich erscheinen, als man denken mag. Vielleicht kann man es irgendwo auf dieser Sinnsuche auch schaffen, ein bisschen weniger „Zufall” und ein bisschen mehr „Gott” zuzulassen...

Thomas Henne